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Was ist der innere Kritiker

Der innere Kritiker ist ein Plagegeist, den jeder von uns kennt. Sätze wie: „Das war ja mal wieder selten dämlich von Dir!“, oder „Du schaffst das eh nicht“ gehören zum Standardrepertoire unserer inneren Stimme. Aber hat sie Recht? Was ist die eigentliche Aufgabe dieser eher demoralisierenden und wenig aufbauenden Stimme. Wo kommt sie her und die entscheidenste Frage: Wie gehen wir mit ihr um, damit ein freies, glückliches wertvolles Leben möglich ist.

Die Sache mit der Selbstoptimierung

Wie viele Menschen kennen wir, die freundlich, wohlwollend und annehmend mit sich selbst umgehen? Die nicht erst schöner, klüger oder erfolgreicher werden müssen, bevor sie sich akzeptieren? Zu allem Überfluss vergleichen wir uns auch noch mit anderen Menschen und kommen nicht selten zu dem Ergebnis, dass sie es besser raus haben, als wir. Das bekommen wir oftmals gar nicht mit. Was wir aber Mitbekommen sind die Ergebnisse der Dauerkritik: Anspannung, Gereiztheit, eine diffuse Unzufriedenheit…und dafür können wir uns dann auch wieder kritisieren.

Mitgefühl und Selbstmitgefühl gehen Hand in Hand

Wegweisende Forschungsergebnisse belegen, dass wir ein Gefühl von sozialer Geborgenheit, Zugehörigkeit und Verbundenheit bedürfen, damit unser Organismus zur Ruhe kommen und sich regenerieren kann. Wir sind also darauf angelegt, Kontakt mit anderen zu suchen, uns auszutauschen, anzuvertrauen und uns ineinander einzufühlen, Freude und Leid zu teilen und damit soziale und emotionale Unterstützung zu erleben. Die Ebene des Mitgefühls. Selbstmitgefühl bedeutet also dann freundlich und liebevoll mit sich umzugehen, schließt aber auch die Schattenseite unseres Daseins mit ein. Selbstmitgefühl ist das Mitfühlen mit unserem eigenen Leid als auch der liebevolle Umgang mit sich selbst.

Der Schlüssel zur Rellienz: Selbstmitgefühl

Das Üben und Hinwenden von Selbstmitgefühl ist keine egozentrische Praxis, sondern vielmehr eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde Beziehung sowohl zu uns selbst, als auch zu anderen Menschen. Wer Selbstmitgefühl empfinden kann ist besser geschützt vor Ängsten und Depressionen, wir kommen besser mit den Widrigkeiten des Lebens zurecht und können Niederlagen besser verkraften. Außerdem ist Selbstmitgefühl ein Schlüsselelement, um Veränderungsprozesse in Gang zu bringen. Und vor allem: Der innere Kritiker fängt an, sich gewürdigt zu fühlen und offenbart uns nach und nach seine wahres Wesen und die Qualitäten, die es hat.

Was lernst Du in diesem Seminar?

In diesem Seminar lernen wir, mitfühlend mit uns selbst und anderen umzugehen. Neben vielen bereichernden Übungen, die Du auch zu Hause weiter machen kannst, und theoretischen Hintergründen, untersuchen wir vor allem die stressenden inneren Anteile (Kritiker, Perfektionist, Antreiber) und lernen, ihnen adäquat zu begegnen. Achtsamkeits- und Mitgefühlsübungen in der Natur runden das Wochenende ab, um letztlich mit mehr Resillienz, frei von Selbstzerfleischung dem eigenen Leben zu begegnen und selbstbewusst authentische Entscheidungen zu treffen.

Frieden mit dem inneren Kritiker

Kosten:

€ 280,-Seminargebühr

 

plus Unterkunft

(Gesamt ca. € 135,-  inklusive Halbpension)

Termin 2019:

28. Nov.-01. Dez. 2019

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