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Naturtherapie 2: Die heilige Wunde - Trauma und Verletzlichkeit - Kangitanka - Naturcoaching und Seminare
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Die heilige Wunde

In einigen Naturvölkern werden Verletzungen anders gewertet, als in unserer Gesellschaft. Jede Verletzung, egal ob äußerlich oder seelisch, wird entweder als Chance gesehen daran zu wachsen, oder als Notwendigkeit, um der zu werden, der man ist. Die Aborigines im australischen Outback tragen ihre Narben beispielsweise als Schmuck, denn jede Narbe erzählt eine Geschichte von Verletzung und Heilung und wird somit voller Stolz getragen. Auch gibt es in einigen Kulturen den Glauben, dass nur eine tiefe Verletzung, die das Leben selbst zugefügt hat, einen Menschen zum heilen befähigt. Sie nennen es “die heilige Wunde”.

Der Kurs

Wir betrachten behutsam und empathisch die eigenen Wunden, um Heilung geschehen zu lassen. Moderne Methoden der Traumabearbeitung in der Natur sind hierbei zentral. Respektvolle Ausdrucksformen, sichere und geborgene Umstände, tiefes fühlen und gemeinschaftliche Heilungskreise. Wir lernen, einen Raum der Geborgenheit in der Natur zu kreieren, so dass wir uns mit ausreichend Schutz den Wunden nähern können, so dass sie letztlich ihren Schatz und ihre Gaben frei entfalten können. Außerdem betrachten wir Gefahren und Herausforderungen dieser sensiblen Arbeit. Grundzüge der trauma-Theorie wie z.B. Polyvagal-Theorie, Stresstolleranzfenster, Überlebensmechanismen etc, werden ebenfalls verständlich und erlebbar gemacht.

Das zweite Naturtherapie-Modul findet auf einer verborgenden Wiese entweder im Pfälzer Wald, oder in der Vulkaneifel statt, auf der wir uns entsprechend selber verpflegen müssen. Das heißt, dass ein Zelt und zumindest eine Isomatte und ein Schlafsack selber mitgebracht werden muss. Die alltäglichen Beschäftigungen, wie kochen und aufräumen, stärken das Gemeinschaftsgefühl und fließen in die reflektierende Arbeit mit ein. Wir bilden einen Stamm auf Zeit. Die Geborgenheit der Landschaft unterstützt unser Ankommen in ein ganz neues Feld des miteinander Lernens und des aneinander Wachsens.

Themen

  • Nonverbale Traumabehandlung in der Natur
  • Verstoffwechslung in Vernetzungen
  • Heilräume öffnen und begleiten
  • Zerbrochene Ganzheit?
  • Die Ganzheit wieder herstellen
  • Potentiale reaktivieren
  • Der Sinn von Verletzung
  • Ausgleichsbewegungen in der Natur
  • Stressreaktionen
  • Polyvagal-Theorie
  • Die Wunde sehen und ehren
  • Die Ur-Wunde
  • Verstoßen und Versöhnen
  • Natürlicher und unnatürlicher Schmerz
  • Dem eigenen Schmerz begegnen und andere darin begleiten
  • Segeln zwischen Schmerz und Frieden
  • Emotionale Begleitung
  • Homöostase
  • u.v.m.

Naturtherapie-Ausbildung Modul 2: Die heilige Wunde – Trauma und Verletzlichkeit

Termin:

13.-16. Juli 2023 

11.-14. Juli 2024

Kosten:

€ 360,-Seminargebühr

 

plus Unterkunft und Selbstverpflegung

(Gesamt ca. € 50,-)

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